Glücksschweine oder Pechschweine? - ein guter Vorsatz für das Tierschutzjahr 2010
2010-01-01
„Glücksschweinchen sind dieser Tage zweifellos die beliebtesten Neujahrs-Glücksbringer der Österreicherinnen und Österreicher. Doch wie glücklich sind die Schweine in unserem Land tatsächlich? Die heimische Situation der Schweine kann man nur als katastrophal bezeichnen und bedeutet einen immensen Handlungsbedarf der Politik für 2010!“, möchte der Vorsitzende der Tierrechtspartei Ralph Chaloupek Politik und Verantwortliche zum Nachdenken anregen und legt ihnen einen tierfreundlichen Guten Vorsatz für das Neue Jahr nahe.
Noch bis Ende Jänner 2010 sammelt die TIERRECHTSPARTEI Mensch-Umwelt-Tierschutz Unterstützungsunterschriften für eine parlamentarische Bürgerinitiative betreffend die Verbesserung der tierschutzgesetzlichen Situation der Schweine in Österreich.
Jährlich werden rund 5,5 Millionen Schweine in Österreich geschlachtet, zusätzlich gibt es fast 300.000 weibliche und 10.000 männliche Zuchtschweine. Davon leben rund 85% auf Vollspaltenböden, fast 99% ohne jegliche Stroheinstreu und 72% der „Zuchtsauen“ ununterbrochen im tierquälerischen Kastenstand. Nur etwa ein halbes Promille (!) der Schweine sieht in seinem Leben jemals eine Weide.
Der Nationalrat wird vom Initiator und Erstunterzeichner der Bürgerinitiative, Ralph Chaloupek, Vorsitzender der TIERRECHTSPARTEI, und allen MitunterzeichnerInnen der Petition ersucht, ein Konzept für die schrittweise Adaptierung der österr. Schweinehaltung an artgerechte Tierhaltung auszuarbeiten und darin insbesondere für folgende Reformen einzutreten:
- Verbot von Vollspaltenböden
- Verpflichtung von Stroh-Einstreu
- Verbot von Kastenständen
- Verbot von schmerzhaften chirurgischen Eingriffen ohne Narkose und postoperative Schmerzbehandlung (z.B. Kastration, Schwanzkupieren, Zähne abzwicken); so sind heute etwa betäubungslose Kastrationen von Ferkeln die Regel
Weitere Forderungen auf unserer Website unter:
http://www.abitec.at/cms/trp.nsf/0/3DDBDAD470868B5CC1257639002D1704?OpenDocument
„Alle BürgerInnen (ab dem 16.Lebensjahr) haben ab sofort die Möglichkeit, diese demokratische Initiative mit ihrer Unterschrift zu unterstützen. Wenn ausreichend Unterstützungsunterschriften zustande kommen ist der Nationalrat verpflichtet, sich mit dem so wichtigen Thema auseinander zu setzen. Sorgen wir gemeinsam dafür, dass das kommende Jahr auch für die Glücksschweine ein Glücksjahr wird!“, appelliert TRP-Vorsitzender Ralph Chaloupek.
Unterschriftenformulare können auf der Website der TIERRECHTSPARTEI (http://www.tierrechtspartei.at) heruntergeladen, können aber auch per E-Mail unter office@tierrechtspartei.at, telefonisch unter 0699 106 70 171 oder postalisch unter der Anschrift Postfach 6, 1143 Wien angefordert werden.

