Newsletter, Ausgabe Juli 2009

2009-12-03

Liebe Newsletter-LeserInnen, liebe FreundInnen und InteressentInnen der TIERRECHTSPARTEI,

der Sommer ist gekommen, und es ist Zeit für ein Info-Update über unsere laufenden Aktivitäten, kommende Herausforderungen und News aus der Welt der Tierschutz- und Tierrechtspolitik.

Bei den zurücklegenden EU-Wahlen konnten wir leider nicht antreten, da wir trotz intensiver Bemühungen bis zur letzten Sekunde die sehr hohe Anzahl der 2600 erforderlichen Unterstützungserklärungen nicht schaffen konnten. Die vier Wochen Sammelzeit, der bei der EU-Wahl sogar noch erschwerte Modus des Sammelns in Wien, der demokratiepolitisch als bedenklich zu bezeichnen ist, sowie das anfängliche weitgehende Desinteresse der Medien an den EU-Wahlen und insbesondere an den Aktivitäten der Neuparteien taten ein Übriges, um uns das Erlangen der notwendigen Unterstützungserklärungen zu erschweren.

Dennoch gelang es uns, eine große Anzahl Unterstützungserklärungen zu organisieren, und wir möchten uns bei all jenen bedanken, die den Weg auf das Gemeinde- bzw. Bezirksamt nicht gescheut haben, um dort eine Erklärung auszufertigen – der Einsatz war keineswegs vergeblich, den jede abgegebene Unterstützungserklärung ist – ähnlich wie eine Stimme für die TRP bei der eigentlichen Wahl – eine unübersehbare, nachhaltige politische Willensmanifestation für mehr Tierschutz und Tierrechtsengagement in der Politik! Und schließlich gelang es unserer Partei dank intensiver Aktivitäten im Vorwahlkampf die Aufmerksamkeit der Medien zumindest phasenweise auf Tierschutzpolitik und unsere gemeinsamen Bemühungen, Anliegen und Ziele zu lenken. Und dazu gibt es uns ja letztlich, den Tierschutz sowie den Einsatz für Mensch, Umwelt und die Tiere und ihre Rechte in die Politik zu tragen.

Wir lassen uns von solchen mutwilligen und demokratiehygienisch fragwürdigen Hürden, welche von den Machthabenden und etablierten Parteien bewusst gesetzt werden, auch keineswegs demotivieren, sondern fassen schon die nächste große Herausforderung ins Auge.

Den Sommer nützen wir bereits, um uns auf die 2010 kommenden Landtags-, Gemeinderats- und Bezirksvertretungswahlen in Wien vorzubereiten, die mit Riesenschritten auf uns zukommen. Auch hier heißt es dann - wenn es soweit ist - zu allererst wieder Unterstützungserklärungen sammeln.

Bei dieser „Mutter aller Wahlschlachten“ wird es unter anderem darum gehen, in einer von SPÖ und FPÖ dominierten schmutzigen Häupl-Strache Schlammschlacht dazu beizutragen, dass auch konstruktive und wirklich wesentliche Themen, wie sie etwa im Rahmen unserer Mensch-Umwelt-Tierschutz Agenda angedacht und thematisiert werden, nicht zu kurz kommen.

An dieser Stelle wollen wir noch gerne an die Möglichkeit einer Mitgliedschaft in der TIERRECHTSPARTEI erinnern. Es ist sehr hilfreich und wichtig für uns, die moralische Unterstützung durch möglichst viele Mitglieder zu haben, um bei den kommenden Wahlen optimal gerüstet zu sein und dort die Sache der Tiere und ihrer Rechte einbringen zu können.

  Wir wünschen Euch einen schönen, friedvollen und erholsamen Sommer!

  TRP-Obmann Ralph Chaloupek und das TIERRECHSPARTEI-Team

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  Und das sind unsere weiteren Themen:

 

1. Künstler und Prominente für die TIERRECHTSPARTEI: Power-Pressekonferenz mit Deix, Stadler, Holecek

2. Ägypten: Grausame Hexenjagd auf Schweine

3. Mehr Tierversuche in Österreich: über 220.000 Tiere im Vorjahr bei Experimenten „verbraucht“

4. Stadt Wien präsentiert Schutzpaket für Fiakerpferde

5. www.trp.or.at - der kürzeste und schnellste Weg auf die TIERRECHTSPARTEI-Website...

6. News Yorker Schildkröten am Flughafen und ein Wiener Hund im U-Bahnnetz auf Abwegen


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1. Künstler und Prominente für die TIERRECHTSPARTEI: Power-Pressekonferenz mit Deix, Stadler, Holecek

Die Pressekonferenz wurde nach der Begrüßung der Podiumsteilnehmer, anwesenden Medienvertreter und sonstigen Zuhörer, die in großer Zahl erschienen waren, eröffnet mit einem eindringlichen Statement des Kammersängers Heinz Holecek, der anschließend die Veranstaltung wegen einem dringenden künstlerischen Termin verlassen musste.

Er verlieh seinem Entsetzen über die sich weiterhin in Österreich und Europa verschärfende Massentierhaltung Ausdruck und wies darauf hin, dass Seuchen wie die in Mexico neu aufgekommene und sich mittlerweile auch schon nach Europa ausbreitende Schweinegrippe eine Folge der Massen- und Intensivtierhaltung seien.

Tierrechtspartei-Vorsitzender Ralph Chaloupek eröffnete mit der unkonventionellen „These“, für die (Nutz)Tiere in diesem unseren Land und darüber hinaus sei „jeden Tag, jede Stunde, jede Sekunde „Deix-Welt“. Eine Welt des Grauens, der Gewalt, des ganz alltäglichen Terrors und Horrors, der an ihnen ausgelassenen Gier, Gemeinheit, Niedertracht und Infamie...

Sie kennen ja wahrscheinlich die genialen bildlichen Darstellungen des Manfred Deix und die Welt seiner Karikatur, welche die Abgründe, (Un)Tiefen und Brüche unserer Kultur und Gesellschaft auslotet, diese Manfred Deixsche Welt ist für die Tiere die reine und absolute Realität – eine schreckliche, grauenhafte, blutige, qualvolle und katastrophale Realität.“, so Chaloupek in seiner plastischen Einführung.

Der Parteivorsitzende wies auch darauf hin, dass die Tierrechtspartei bis 1.Mai 2600 Unterstützungserklärungen zustande bringen müsse, um bei den EU-Wahlen im Juni antreten zu können und rief dazu auf, solche Erklärungen auf Bezirks- bzw. Gemeindeämtern abzugeben.

Schauspielerin Krista Stadler, die ebenfalls eine engagierte, aktive Tierschützerin ist, forderte einen Bewusstseinswandel im Hinblick auf unser Verhältnis zu den Tieren in unserer Gesellschaft und erwog verschiedene Strategien dazu.

Sie berichtete auch vom unbeschreiblich brutalen Delphineschlachten in Dänemark, welches noch heute im 21. Jahrhundert als anchronistisch-barbarisches „Mannbarkeitsritual“ in Europa praktiziert werde.

Manfred Deix zog in wortgewaltig-karikierender Weise über die Jäger und ihre Exzesse, unfassbare Brutalitäten im Rahmen von Tiertransporten und in Schlachthäusern her. Sichtlich aufgebracht und verzweifelt in Anbetracht der unfassbaren Grausamkeiten und Gräuel, die vor allem den sogenannten Nutztieren zugemutet werden, geißelte er mit scharfen und teils drastisch-karikierenden Worten die Ignoranz und Gleichgültigkeit, die sich innerhalb unserer Kultur gegenüber derartigen „himmelschreienden“ Missständen eingebürgert habe.

TRP-Vorsitzender Ralph Chaloupek referierte in der von künstlerischer Kreativität und Spontaneität geprägten Pressekonferenz weiters über Wahlprogramm, Ziele, Geschichte, Erfolge und Perspektiven der jungen, dynamischen und innovativen Partei.

Für die kommenden Wahlen stünden unter anderem eine nachhaltige und konsequente Regulierung bzw. Abschaffung der tierquälerischen Massen- und Intensivtierhaltung, eine Streichung der Subventionen für letztere sowie für Tiertransporte, ein EU-weites Aus für Gänsestopfleber(produkte), ein Verbot des Stierkampfs in Europa auf dem Wahlprogramm, sowie die Schließung der Streunerhunde- und -katzen-Tötungslager innerhalb der EU, dagegen stehe die Forderung der TRP nach Weiterentwicklung und aktiver Förderung unblutiger Alternativen zur Streunertier-Populationsregulierung.


Bilder von der hochkarätigen Pressekonferenz unter

http://www.abitec.at/cms/trp.nsf/0/4B113954E5305568C12575A700241624?OpenDocument

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2. Ägypten: Grausame Hexenjagd auf Schweine


Sinnlos-tierquälerische Massakrierungsaktionen im Zuge der Schweinegrippe-Hysterie

Wenn es nach einigen maßgeblichen Politikern geht, wird von den 350.000 Schweinen Ägyptens schon bald keines mehr am Leben sein. Die Schweinegrippe hat in Ägypten einen massiven gesellschaftlichen Konflikt und barbarische Maßnahmen zur sogenannten Massenkeulung – also der massenhaften Vernichtung der Tiere - ausgelöst, wie kaum jemals eine Nutztier- und Landwirtschaftskrise zuvor.

Mehr darüber, ein erschütternder YouTube-Film über die Vorgänge und wie Sie helfen können, die Massaker zu stoppen unter http://www.abitec.at/cms/trp.nsf/0/B5FCC3913863572CC12575C9007E1792?OpenDocument


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3. Mehr Tierversuche in Österreich: über 220.000 Tiere im Vorjahr bei Experimenten „verbraucht“


Am 26.Juni 2009 ist vom Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung die amtliche Tierversuchsstatistik für das Jahr 2008 im Amtsblatt der Wiener Zeitung veröffentlicht worden. Damit kommen die Behörden § 16 des Österreichischen Tierversuchsgesetzes zur alljährlichen Veröffentlichung dieser Statistik der Opfer der Tierversuchsindustrie nach.

11 % mehr Versuchstiere gegenüber 2007

Die Zahl der Tiere, die für Experimente und Tests ihr Leben lassen mussten, ist im zurückliegenden Jahr erneut angestiegen – um beachtliche 11%! Insgesamt wurden im Jahr 2008 an 220.456 lebenden Wirbeltieren Versuche, Experimente und Tests durchgeführt, die für die betroffenen Tiere zum Teil mit beträchtlichen Leiden und Schmerzen verbunden waren.


Mehr unter

http://www.abitec.at/cms/trp.nsf/0/01BA7B26400EC1EAC12575EC003A4E5C?OpenDocument

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4. Stadt Wien präsentiert Schutzpaket für Fiakerpferde


Endlich mehr Schutz für die Wiener Kutschenpferde: Stadträtin Frauenberger präsentiert 7 Punkte Maßnahmenpaket. Unter anderem werden Kontrollen der Gespanne und Einsatzbedingungen von Stadt und Polizei verstärkt, die Fiaker-Fahrdienstprüfung wird verschärft.

Vor allem im Sommer stehen die Fiakerpferde, speziell ihre Haltung und Versorgung auf den Standplätzen, vermehrt im Blickpunkt der Kritik. Um wissenschaftlich abgesicherte Erkenntnisse zu bekommen, wie hoch die Belastung von Fiakerpferden in Wien insbesondere bei hohen Temperaturen tatsächlich ist, hat die Stadt Wien die Veterinärmedizinische Universität mit einer Studie beauftragt. Im Sommer 2008 wurden im Rahmen dieser Studie bei 12 Fiakerpferde an je drei heißen und kühlen Tagen insgesamt 400 situationsbezogene Messungen durchgeführt.

Wesentliches Ergebnis der Studie, die Tierschutzstadträtin Sandra Frauenberger mit Veterinär-Experte Josef Troxler gemeinsam mit einem Maßnahmenpaket zum Schutz der Fiakerpferde am 9. Juli präsentierte: Die Studie weist deutlich darauf hin, dass es Rahmenbedingungen braucht, um Überforderung und Stress-Situationen wirksam vorzubeugen. Geplant sind eine besser Ausbildung der FiakerfahrerInnen, installierte Tränken und Abkühlen mit Wasser, strenge Kontrollen, Sonnendach beim Burgtheater und ein rigoros kontrolliertes Anbindehaltungsverbot.

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5. www.trp.or.at - der kürzeste und schnellste Weg auf die TIERRECHTSPARTEI-Website...


Ab sofort ist die Website der TIERRECHTSPARTEI auch besonders fingerschonend und tastensparend unter www.trp.or.at abzurufen - aber auch weiterhin klassisch unter www.tierrechtspartei.at , www.tierrechtspartei.org, www.tierrechtspartei.net und www.tierrechtspartei.com sowie international unter www.animalparty.at und www.animalrightsparty.at

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6. News Yorker Schildkröten am Flughafen und ein Wiener Hund im U-Bahnnetz auf Abwegen


Wie vor einigen Tagen bekannt wurde, haben Schildkröten vorübergehend den Flugverkehr auf dem New Yorker John-F. Kennedy Flughafen lahmgelegt. 78 Exemplare der rund 25 cm langen gepanzerten Reptilien krochen gemächlich über die Startbahn, um nach einem geeigneten Brutplatz für die Eiablage Ausschau zu halten. Der Flugverkehr musste zeitweilig eingestellt werden, die unerwünschten Spaziergänger wurden eingesammelt. Der tierische Zwischenfall sorgte für eine Verspätung von eineinhalb Stunden.

Fahrgäste der U-Bahn-Linie U4 staunten nicht schlecht: Ein verwirrter Hund irrte Mitte Juli zwischen den Stationen Karlsplatz und Pilgramgasse auf den Gleisen herum. Erst nach 20 Minuten kann er eingefangen und in Sicherheit gebracht werden. Anschließend nimmt die U4 wieder ihren gewohnten Betrieb auf.


Bitte leiten Sie unseren Newsletter an interessierte Personen in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis weiter.


Impressum: TIERRECHTSPARTEI Mensch-Umwelt-Tierschutz, 1143 Wien

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