Japan: Hund überlebt wochenlang auf Dach in Meer treibend

2011-04-04

Katastrophen in Japan fordern auch viele tierische Opfer

Neben den zahllosen menschlichen Tragödien spielen sich im Zuge der Erdbeben-, Tsunami- und AKW-Katastrophe von Japan auch viele rund um Tiere ab. Doch am Freitag war es hier zu einer erstaunlichen Rettung gekommen, die schon ans Wunderbare grenzte: Drei Wochen nach der verheerenden Tsunami-Welle wurde ein Hund auf einem mehrere Kilometer vor der Küste treibenden Hausdach von einem Hubschrauber aus entdeckt und geborgen.

Wie auf einer Rettungsinsel lebte der Hund offenbar wochenlang auf dem schwimmenden Dach, welches die Fluten nach dem Crash mit der Monsterwelle hinaus auf das Meer gespült hatten. Seit dem 11. März trieb das ausgehungerte Tier so im Meer, jetzt wird er in menschlicher Obhut aufgepäppelt.

„Er ist sehr zutraulich, scheint gut in Form zu sein und frisst Plätzchen und Würstchen", berichtet ein Vertreter der Küstenwache, die den darbenden, unfreiwilligen Insulaner rettete.

EinE BesitzerIn konnte dem Tier bisher noch nicht zugeordnet werden. Bleibt zu hoffen, dass diese ähnlich viel Glück hat wie ihr Haustier.

Hund rettet Artgenossen

Ein anderer die Mörderwelle überlebender Hund rettete seinen „Kameraden“. Er hielt bei dem vom Tsunami schwer verletzten Artgenossen Wache und machte ein TV-Team auf den Verwundeten aufmerksam.

Der Hund lief immer wieder zurück zu der Stelle, wo sein verletzter Freund lag, schnupperte an diesem und setzte sich zu ihm hin, um anschließend wieder aus der Nähe zu versuchen, die Aufmerksamkeit der Reporter auf sich und den hilfsbedürftigen Artgenossen zu ziehen.

 

 

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Bild: ©Rainer Brückner / www.pixelio.de

 


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