BP-Ölpest: gigantische unsichtbare Ölwolken treiben in Seetiefen unter Ozeanoberfläche

2010-06-21

Weitflächige Vergiftung der Meereslebewesen und Verseuchung der gesamten Nahrungskette

Immer neue herzzerreißende Bilder ölverklebter Pelikane und sterbender Schildkröten und Delfine nach dem BP-Öldesaster schockieren die Welt. Doch sogar noch schlimmer sei, so das US-Magazin Newsweek, was an der Oberfläche und an den Küsten für die Menschen nicht zu sehen ist: Die grauenhafte Zerstörung des Marinelebens in den Seetiefen.

ForscherInnen entdeckten zwei der riesigen Ölwolken in den Ozeantiefen, eine 35 mal 9,6 Kilometer groß und 91 Meter dick - kleinste Rohöltröpfchen vermischt mit Methangas. Noch nie strömte so viel Öl in einer so großen Seetiefe (von konkret 1.524 Metern) aus.

ExpertInnen befürchten angesichts dieses Gift-Desasters jahrzehntelange ökologische Konsequenzen von unvorstellbarem Ausmaß für zahllose Biotope in der Region und die gesamte Nahrungskette.

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